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Warum du nicht die Person sein solltest, die bei deinen eigenen Schülerinnen Geld einfordert


Wenn du dein Retreat selbst organisierst, gehört früher oder später eine Aufgabe dazu, auf die sich niemand freut: Du musst bei den Menschen, die dir vertrauen, Geld einfordern. Die Anzahlung, die noch aussteht. Die Restzahlung, die überfällig ist. Im schlimmsten Fall die Ansage, dass eine Stornierung kurz vor knapp keine Rückerstattung mehr bedeutet. Für die meisten Lehrerinnen ist das keine organisatorische Kleinigkeit – es ist eine der unangenehmsten Rollen, die es in diesem Beruf gibt.


Warum das so schwer ist


Der Grund liegt auf der Hand: Deine Teilnehmerinnen sind nicht anonyme Kundinnen. Es sind Menschen, die regelmäßig in deinen Unterricht kommen, die dir vielleicht sogar persönlich nahestehen. Eine Zahlungserinnerung an eine Freundin zu schreiben, fühlt sich anders an als eine automatisierte E-Mail von einem Buchungsportal. Und genau diese Nähe – die eigentlich dein größtes Kapital als Lehrerin ist – wird plötzlich zur Belastung, sobald du in die Rolle der Mahnstelle rutschst.


Was das kostet, auch wenn es nicht in der Kalkulation steht


Diese Rolle hat einen Preis, der in keiner Budgetplanung auftaucht: die Beziehung selbst. Eine unangenehme Zahlungserinnerung, ein hartes Gespräch über eine ausbleibende Rückerstattung – das kann etwas verändern, das du über Jahre aufgebaut hast. Genau die Vertrauensbasis, die überhaupt erst dazu geführt hat, dass jemand mit dir ins Ausland reisen wollte, gerät durch die finanzielle Abwicklung selbst unter Druck.


Die eigentliche Frage dahinter


Die Frage ist also nicht nur “wie gestalte ich eine faire Stornoregel”, sondern: Wer sollte diese Regel überhaupt gegenüber deiner Community durchsetzen? Muss das wirklich dieselbe Person sein, die morgens mit ihnen Yoga unterrichtet und abends beim Abendessen mit ihnen lacht?


Wie wir das bei Sea & Soul lösen


Bei uns bist du dafür nicht zuständig. Wir sind die Vertragspartei für Anzahlung, Zahlungserinnerungen und Stornobedingungen – nicht du. Wenn eine Zahlung aussteht, schreiben wir die Erinnerung. Wenn eine Stornoregel greift, kommunizieren wir sie. Du bleibst in der Rolle, die deine Community mit dir verbindet: die Lehrerin, nicht die Person, die am Ende ums Geld bitten muss.


Das ist kein Nebeneffekt unseres Modells – es ist einer der Gründe, warum wir es so aufgebaut haben.

 
 
 

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